Tafelrunde Stadtansichten
Symposium in der Denkerei am 11./12.05.2013
Symposium in der Denkerei am 11./12.05.2013
11 Uhr
IM GEHEN PREUSSEN VERSTEHEN - Stadtspaziergang mit Bazon Brock
Treffpunkt: Lapidarium, Pumpwerk am Halleschen Ufer 78
http://goo.gl/maps/fgQDR
Zum ersten Stadtspaziergang 1981: http://www.bazonbrock.de/werke/detail/?id=270§id=2363
Künstlerische Positionen / Inszenierung /Architektur
Ort: Denkerei, Oranienplatz 2, Berlin-Kreuzberg
14:30 Uhr: Einführung
15:00 Uhr: Stefanie Bürkle - Face Facade. Stadt als Bühne | Architektur als Szenografie (anlässlich der Neuerscheinung: "Szenografie einer Großstadt. Berlin als städtebauliche Bühne. Parthas-Verl. 2013)
http://www.stefanie-buerkle.de/buerkle/city/city.php
16:00 Uhr: Olga Maria Hungar - Scripted City. Berlin im Film
16:30 Uhr: Gusztáv Hámos - Sample City
anschließend Screening des Films CITIES [Verborgene Städte] (R: Katja Pratschke/Gusztáv Hámos, 27 min., D 2012)
http://www.potentialspace.de
20:30 Uhr: Screening des Films ASPHALT
11:00 Uhr
DRESDENER STR. - Stadtspaziergang mit Gusztáv Hámos und Uli Fluss
Treffpunkt: Möbel Olfe (Rückseite Dresdener Str. Richtung Kottbusser Tor, Berlin-Kreuzberg)
Theoretische Positionen
14:30 Uhr - 19:00 Uhr
Matthias Kroß - Kartographie als unendliches Projekt oder: Wittgenstein, der Spaziergänger
Marcel René Marburger - Der Gewohnheit entgehen: Ein Plädoyer für die Ziellosigkeit
Theresa Dietl - Im Tubel der Großstadt - die Sehnsucht nach Dorf. Hinter den Stadtgrenzen geht's weiter
Sophie Duvernoy/Marina Sawall - Kompositorische Stadtwahrnehmung
Jeder Streifen repräsentiert einen Textabschnitt in der Arbeitsbiografie. Je heller ein Streifen, desto verwandter ist der Text mit dem aktuellen Text. Der aktuelle Werk hat die Farbe Rot, der aktuelle Abschnitt ist orange markiert.
Grundlage der Textanalyse ist das Sprachmodell MiniLM-L12 / BGE-M3. Mit dessen Hilfe wird der aktuelle Textabschnitt mit allen anderen Textabschnitten verglichen (insgesamt knapp 3 Millionen Kombinationen) und ein Ähnlichkeitskennwert berechnet.
Die Ähnlichkeit basiert nicht auf Wortgleichheit, sondern auf semantischen Eigenschaften. Beispiele:
Als ähnlich erkannt werden Synonyme, Umschreibungen und Paraphrasen sowie gleiche Bedeutungen – auch in unterschiedlichen Sprachen – erkannt. Beispiel: Kunst und Politik ⟷ art and politics.
Aktuell werden die Textverwandtschaften auf Basis des gesamten Textkorpus statisch vorberechnet und bei Änderungen einzelner Inhalte aktualisiert. In die Berechnung werden nur Textabschnitte einbezogen, die mehr als 100 Wörter Inhalt haben. Leere oder kurze Abschnitte sind daher in dieser Textgenetik nicht enthalten.
Die Verwandtschafts-Abstufungen wurden in 6 Gruppen zusammengefasst: 0 = keine Verwandtschaft, 20, 40, 60, 80, 100 = sehr nah am aktuellen Text.
Die Fundstellen in dieser Verwandtschafts-Textgenetik liefern also möglicherweise völlig andere, eventuell unerwartete Lese-Anregungen, während die zugeordneten Verweise (unter siehe auch) redaktionell ausgewählt wurden.