Tafelrunde Stadtansichten

Symposium in der Denkerei am 11./12.05.2013

Musterfassaden Bundespressekonferenz, Bild: ©Stefanie Bürkle/VG Bild-Kunst Bonn 1999. + 3 Bilder
Musterfassaden Bundespressekonferenz; Bild: ©Stefanie Bürkle/VG Bild-Kunst Bonn 1999

Termin
11.05.2013, 11:00 Uhr

Veranstaltungsort
Berlin, Deutschland

Adresse
Denkerei, Oranienplatz 2, 10999 Berlin

Veranstalter
Denkerei

Programm

Text

Samstag, 11. Mai 2013

11 Uhr

IM GEHEN PREUSSEN VERSTEHEN - Stadtspaziergang mit Bazon Brock

Treffpunkt: Lapidarium, Pumpwerk am Halleschen Ufer 78
http://goo.gl/maps/fgQDR

Zum ersten Stadtspaziergang 1981: http://www.bazonbrock.de/werke/detail/?id=270&sectid=2363

Künstlerische Positionen / Inszenierung /Architektur

Ort: Denkerei, Oranienplatz 2, Berlin-Kreuzberg

14:30 Uhr: Einführung

15:00 Uhr: Stefanie Bürkle - Face Facade. Stadt als Bühne | Architektur als Szenografie (anlässlich der Neuerscheinung: "Szenografie einer Großstadt. Berlin als städtebauliche Bühne. Parthas-Verl. 2013)
http://www.stefanie-buerkle.de/buerkle/city/city.php

16:00 Uhr: Olga Maria Hungar - Scripted City. Berlin im Film

16:30 Uhr: Gusztáv Hámos - Sample City
anschließend Screening des Films CITIES [Verborgene Städte] (R: Katja Pratschke/Gusztáv Hámos, 27 min., D 2012)
http://www.potentialspace.de

20:30 Uhr: Screening des Films ASPHALT


Sonntag, 12. Mai 2013

11:00 Uhr

DRESDENER STR. - Stadtspaziergang mit Gusztáv Hámos und Uli Fluss

Treffpunkt: Möbel Olfe (Rückseite Dresdener Str. Richtung Kottbusser Tor, Berlin-Kreuzberg)

http://goo.gl/maps/JvbuE

Theoretische Positionen

14:30 Uhr - 19:00 Uhr

Matthias Kroß - Kartographie als unendliches Projekt oder: Wittgenstein, der Spaziergänger

Marcel René Marburger - Der Gewohnheit entgehen: Ein Plädoyer für die Ziellosigkeit

Theresa Dietl - Im Tubel der Großstadt - die Sehnsucht nach Dorf. Hinter den Stadtgrenzen geht's weiter

Sophie Duvernoy/Marina Sawall - Kompositorische Stadtwahrnehmung

Medien

Bazon Brock: Im Gehen Preußen verstehen - im Lapidarium, Pumpwerk am Halleschen Ufer, Bild: Symposium "Stadtansichten", 11./12.05.2013, Denkerei Berlin. © Richard Lehun.
Stefanie Bürkle: Face Facade, Bild: Symposium "Stadtansichten", 11./12.05.2013, Denkerei Berlin. © Richard Lehun.
Olga Maria Hunger: Scripted City. Berlin im Film, Bild: Symposium "Stadtansichten", 11./12.05.2013, Denkerei Berlin. © Richard Lehun.
Gusztáv Hámos: Sample City, Bild: Symposium "Stadtansichten", 11./12.05.2013, Denkerei Berlin. © Richard Lehun.
Katja Pratschke, Bild: Symposium "Stadtansichten", 11./12.05.2013, Denkerei Berlin. © Richard Lehun.
Uli Fluss: Stadtspaziergang durch die Dresdener Straße, Bild: Symposium "Stadtansichten", 11./12.05.2013, Denkerei Berlin. © Richard Lehun.
Marcel René Marburger: Der Gewohnheit entgehen. Ein Plädoyer für die Ziellosigkeit (hier mit Gusztáv Hámos), Bild: Symposium "Stadtansichten", 11./12.05.2013, Denkerei Berlin. © Richard Lehun.
Theresa Dietl: Im Trubel der Großstadt - Sehnsucht nach Dorf, Bild: Symposium "Stadtansichten", 11./12.05.2013, Denkerei Berlin. © Richard Lehun.
Marina Sawall: Kompositorische Stadtwahrnehmung, Bild: Symposium "Stadtansichten", 11./12.05.2013, Denkerei Berlin. © Richard Lehun.
Sophie Duvernoy: Kompositorische Stadtwahrnehmung, Bild: Symposium "Stadtansichten", 11./12.05.2013, Denkerei Berlin. © Richard Lehun.

Textverwandtschaften

1957 1958 1959 1960 1961 1962 1963 1964 1965 1966 1967 1968 1969 1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976 1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026

Jeder Streifen repräsentiert einen Textabschnitt in der Arbeitsbiografie. Je heller ein Streifen, desto verwandter ist der Text mit dem aktuellen Text. Der aktuelle Werk hat die Farbe Rot, der aktuelle Abschnitt ist orange markiert.

Grundlage der Textanalyse ist das Sprachmodell MiniLM-L12 / BGE-M3. Mit dessen Hilfe wird der aktuelle Textabschnitt mit allen anderen Textabschnitten verglichen (insgesamt knapp 3 Millionen Kombinationen) und ein Ähnlichkeitskennwert berechnet.

Die Ähnlichkeit basiert nicht auf Wortgleichheit, sondern auf semantischen Eigenschaften. Beispiele:

  • Das Bild zeigt eine Landschaft ⟷ Zu sehen ist eine Naturszene
  • Die Arbeit entstand 1972 ⟷ Das Werk wurde in den frühen 70ern geschaffen
  • Kritik an der Gesellschaft ⟷ Gesellschaftliche Auseinandersetzung
  • Er lehnte das Angebot ab ⟷ Er wies den Vorschlag zurück

Als ähnlich erkannt werden Synonyme, Umschreibungen und Paraphrasen sowie gleiche Bedeutungen – auch in unterschiedlichen Sprachen – erkannt. Beispiel: Kunst und Politik ⟷ art and politics.

Aktuell werden die Textverwandtschaften auf Basis des gesamten Textkorpus statisch vorberechnet und bei Änderungen einzelner Inhalte aktualisiert. In die Berechnung werden nur Textabschnitte einbezogen, die mehr als 100 Wörter Inhalt haben. Leere oder kurze Abschnitte sind daher in dieser Textgenetik nicht enthalten.

Die Verwandtschafts-Abstufungen wurden in 6 Gruppen zusammengefasst: 0 = keine Verwandtschaft, 20, 40, 60, 80, 100 = sehr nah am aktuellen Text.

Die Fundstellen in dieser Verwandtschafts-Textgenetik liefern also möglicherweise völlig andere, eventuell unerwartete Lese-Anregungen, während die zugeordneten Verweise (unter siehe auch) redaktionell ausgewählt wurden.