Buch Musealisierung als Zivilisationsstrategie

Arbeitsheft zum Symposium „Musealisierung als Zivilisationsstrategie“, das am 24. November 2009 stattfand.

Musealisierung als Zivilisationsstrategie, Bild: Titelseite. Gestaltung: Gertrud Nolte. + 6 Bilder
Musealisierung als Zivilisationsstrategie; Bild: Titelseite. Gestaltung: Gertrud Nolte

Was ist ein Produzent ohne den urteilsfähigen Konsumenten, was vermag der Arzt ohne einen therapietreuen Patienten, was der Künstlerohne einen verständnisfähigen Betracter und Zuhörer, was richtet der Politiker aus ohne einen kritikfähigen Wähler, was nutzt die Predigt, wenn sie nur auf tumbe-taube Ohren stößt?

Durch Wissen klagend - 

durch Klagen leidend - 

durch Leiden wissend

Agnosce, dole, emenda

Erschienen
2008

Herausgeber
Brock, Bazon | Bauer, Christian

Verlag
Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften (VDG)

Erscheinungsort
Weimar, Deutschland

ISBN
9783897396746

Umfang
1. Aufl. 2009, 120 Seiten, 3 Abb. s/w

Einband
Broschur

Abschnitt, beginnend auf Seite 118 im Original

Impressum

Text

Musealisierung als Zivilisationsstrategie - Fünftes Memorial zum 24.11.1934

Zur Ausbildung von Diplom-Patienten, Diplom-Rezipienten, Diplom-Konsumenten, Diplom-Bürgern und Diplom-Gläubigen.

Arbeitsheft zum Theoriemarathon von 12 bis 24 Uhr am 24.11.2009 in der Temporären Kunsthalle in Berlin.

Hrsg. Christian Bauer

Veranstalter ZKM l Zentrum für Kunst- und Medientechnologie Karlsruhe in Kooperation mit der Stastlichen Hochschule für Gestaltung 

Programm: Bazon Brock, Universalpoesie und Prognostik, Wuppertal,

Raumbildner: Jürg Steiner, Berlin/Wuppertal

Medienpartner: Deutschland Radio Kultur im Rahmen der dreiteiligen Hörfunkproduktion "Jeremia-Casting" und HessischerRundfunk

Konzeption + Gestaltung + Satz

botschaft prof. gertrud nolte, visuelle kommunikation und beratung, düsseldorf/ info@botschaftnolte.de

Schriften

gesetzt in Clearface Gothic, Stempek Garamond

Papiere

Inhalt Focus Book, 80/m2

Umschlag Ensocoat, 300/m2

© Texte: bei den Autoren, 2009

© Bilder: Umschlag: Gertrud Nolte; S.1 aus: Sloterdijk, Peter: Sphären. Makrosphärologie. Band II. Globen. Frankfurt am Main 1999, S.338; S.58, 59 Disney.

Gesamtherstellung

Gutenberg Druckerei Weimar

ISBN l 978-3-89739-674-6

Printed in Germany2009

mit freundlicher Unterstützung von

DLR, ZKM l Zentrum für Kunst- und Medientechnologie Karlsruhe, HFG Karlsruhe, HR, Hubert-Burda-Stiftung, Markus-Gatzen-Stiftung und Temporäre Kunsthalle

VDG 2009

VDG Weimar, Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften

www.vdg-weimar.de

Textverwandtschaften

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Jeder Streifen repräsentiert einen Textabschnitt in der Arbeitsbiografie. Je heller ein Streifen, desto verwandter ist der Text mit dem aktuellen Text. Der aktuelle Werk hat die Farbe Rot, der aktuelle Abschnitt ist orange markiert.

Grundlage der Textanalyse ist das Sprachmodell MiniLM-L12 / BGE-M3. Mit dessen Hilfe wird der aktuelle Textabschnitt mit allen anderen Textabschnitten verglichen (insgesamt knapp 3 Millionen Kombinationen) und ein Ähnlichkeitskennwert berechnet.

Die Ähnlichkeit basiert nicht auf Wortgleichheit, sondern auf semantischen Eigenschaften. Beispiele:

  • Das Bild zeigt eine LandschaftZu sehen ist eine Naturszene
  • Die Arbeit entstand 1972Das Werk wurde in den frühen 70ern geschaffen
  • Kritik an der GesellschaftGesellschaftliche Auseinandersetzung
  • Er lehnte das Angebot abEr wies den Vorschlag zurück

Als ähnlich erkannt werden Synonyme, Umschreibungen und Paraphrasen sowie gleiche Bedeutungen – auch in unterschiedlichen Sprachen – erkannt. Beispiel: Kunst und Politikart and politics.

Aktuell werden die Textverwandtschaften auf Basis des gesamten Textkorpus statisch vorberechnet und bei Änderungen einzelner Inhalte aktualisiert. In die Berechnung werden nur Textabschnitte einbezogen, die mehr als 100 Wörter Inhalt haben. Leere oder kurze Abschnitte sind daher in dieser Textgenetik nicht enthalten.

Die Verwandtschafts-Abstufungen wurden in 6 Gruppen zusammengefasst: 0 = keine Verwandtschaft, 20, 40, 60, 80, 100 = sehr nah am aktuellen Text.

Die Fundstellen in dieser Verwandtschafts-Textgenetik liefern also möglicherweise völlig andere, eventuell unerwartete Lese-Anregungen, während die zugeordneten Verweise (unter siehe auch) redaktionell ausgewählt wurden.