Gedanken zur Demokratie heute

Bazon Brock im Gespräch mit Corinne Flick

Text

Hier ein Auszug seiner Gedanken:

Die Wirklichkeit ist das, was jenseits der individuellen, kulturell geprägten Identität und Realitätsvorstellung steht. Wirklichkeit ist das, worauf wir keinen Einfluss haben.

Liberalismus ist nichts Anderes als die Fähigkeit zur Toleranz, aber das nicht als laissez-faire, laissez-aller, sondern als Fähigkeit, sich der Kritik, dem Widerspruch auszusetzen.

Ein Bürger ist ein Mitglied einer Gemeinschaft, das sich verpflichtet fühlt, für das Ganze dieser Gemeinschaft einzutreten.

Wenn es keinen anderen Aussagetypus gibt als Tautologien, dann sinkt die Akzeptanz der Verpflichtung auf die Demokratie bei den Bürgern rapide.

Wir müssen bei den Mitteln anfangen. Das heißt ja Demokratie. Der Weg ist die Art der Begründung unserer Ziele.

Nur aus der konkreten Erfahrung des Falschen, des Hässlichen, des Bösartigen ist die denknotwendige Orientierung das Gute, Wahre, Schöne begründbar.

Medien

Convoco! Podcast: Gedanken zur Demokratie heute
Corinne M. Flick im Gespräch mit Bazon Brock, 17.04.2026

Convoco! Podcast: Gedanken zur Demokratie heute; Audio: Corinne M. Flick im Gespräch mit Bazon Brock, 17.04.2026

Textverwandtschaften

1957 1958 1959 1960 1961 1962 1963 1964 1965 1966 1967 1968 1969 1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976 1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026

Jeder Streifen repräsentiert einen Textabschnitt in der Arbeitsbiografie. Je heller ein Streifen, desto verwandter ist der Text mit dem aktuellen Text. Der aktuelle Werk hat die Farbe Rot, der aktuelle Abschnitt ist orange markiert.

Grundlage der Textanalyse ist das Sprachmodell MiniLM-L12 / BGE-M3. Mit dessen Hilfe wird der aktuelle Textabschnitt mit allen anderen Textabschnitten verglichen (insgesamt knapp 3 Millionen Kombinationen) und ein Ähnlichkeitskennwert berechnet.

Die Ähnlichkeit basiert nicht auf Wortgleichheit, sondern auf semantischen Eigenschaften. Beispiele:

  • Das Bild zeigt eine LandschaftZu sehen ist eine Naturszene
  • Die Arbeit entstand 1972Das Werk wurde in den frühen 70ern geschaffen
  • Kritik an der GesellschaftGesellschaftliche Auseinandersetzung
  • Er lehnte das Angebot abEr wies den Vorschlag zurück

Als ähnlich erkannt werden Synonyme, Umschreibungen und Paraphrasen sowie gleiche Bedeutungen – auch in unterschiedlichen Sprachen – erkannt. Beispiel: Kunst und Politikart and politics.

Aktuell werden die Textverwandtschaften auf Basis des gesamten Textkorpus statisch vorberechnet und bei Änderungen einzelner Inhalte aktualisiert. In die Berechnung werden nur Textabschnitte einbezogen, die mehr als 100 Wörter Inhalt haben. Leere oder kurze Abschnitte sind daher in dieser Textgenetik nicht enthalten.

Die Verwandtschafts-Abstufungen wurden in 6 Gruppen zusammengefasst: 0 = keine Verwandtschaft, 20, 40, 60, 80, 100 = sehr nah am aktuellen Text.

Die Fundstellen in dieser Verwandtschafts-Textgenetik liefern also möglicherweise völlig andere, eventuell unerwartete Lese-Anregungen, während die zugeordneten Verweise (unter siehe auch) redaktionell ausgewählt wurden.