Action Teaching Ausstellung: Günter Lierschof „de docta ignoratia“ – „Über die belehrte Unwissenheit“

Erlöserkirche & Kunstgalerie Grainau (29. Nov. 2019 – 19. Jan 2020)

Günter Lierschof: de docta ignorantia – Über die belehrte Unwissenheit, Bild: Ausstellung in der Erlöserkirche, Grainau 2019/20..
Günter Lierschof: de docta ignorantia – Über die belehrte Unwissenheit, Bild: Ausstellung in der Erlöserkirche, Grainau 2019/20..

Dass die Evangelische Erlöserkirche in Grainau als Kunstkirche geeignet ist, gibt die moderne Architektur von Olaf Andreas Gulbransson geradezu vor. Vor mehr als einem Jahr gelang es Pfarrer Hanns-Martin Hager, zusammen mit dem Kunstausschuss der Kirchengemeinde den österreichischen Künstler Günter Lierschof zu motivieren, eine groß angelegte Kunstinstallation für den nüchtern kristallinen Kirchenraum der Erlösekirche zu planen. Das Ergebnis unzähliger Studien und Entwürfe des Beuys-Schülers trägt den eigenartigen lateinischen Titel „de docta ignorantia“ – „Von der belehrten Unwissenheit“, abgeleitet vom gleichnamigen Buchtitel des Nicolaus Cusanus (1401-1464 – Mathematiker, Mystiker und Fürstbischof von Brixen). Die Konzeption der Installation lässt die Kirche als Ganzes zum Altar werden, zu einem Triptychon aus „Fastentüchern“, die graphisch in Schwarz-Weiß-Blau gehalten sind. Die zwei Seitenflügel bilden den „Eselsfall“ und die „Flucht aus Ägypten – Amerika“, während das Zentrum vom „Baum der Erkenntnis“ bestimmt wird!

Bazon Brocks Vortrag zur Finissage beginnt in der Erlöserkirche. Im Anschluss Besucherschule in der Dorfgalerie Grainau, Am Krepbach 4.

Kontakt zur Pfarrei: 

Tel.: 08821-952311
Siehe auch: www.gapa-evangelisch.de/de-docta-ignorantia

Termin
19.01.2020, 11:00 Uhr

Veranstaltungsort
Grainau

Veranstalter
Evang.-Luth. Kirchengemeinde Garmisch-Partenkirchen, Pfarrstelle Grainau

Veranstaltungsort
Erlöserkirche, Zugspitzstr. 99A, 82491 Grainau

Über die Parallelen von Theologie und Kunsttheorie bei gleichzeitiger Entgegensetzung von Kunst und Kultur

Spannende Frage, ob die Künstler sich unter das, was sie selber zusammenfügen, so fügen wie die Gläubigen, die sich erst durch Wissen in den Glauben fügen können.

Oder: Wie können wir uns an etwas festhalten, was wir selber tragen? Feuerbach irrte, er hätte nur den Seiltänzern zusehen müssen.