Denkerei: Warten auf Marie – oder: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Ein Film von Gisela Stelly-Augstein (D 1985)

Warten auf Marie (R: Gisela Stelly, D 1985) Warten auf Marie (R: Gisela Stelly, D 1985)
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

„Gisela Stellys Film entfaltet seine Thesen mit einem sicheren und schönen Eigensinn: spielerisch, essayistisch, kaleidoskopisch, mit lyrischen Naturbildern und Zauberzeichen, mit Dokumentarmaterial aus Kreißsaal, Psycholabor und Kernkraftwerk, mit leisen Spielszenen und spitzen Grundsatz-Disputen über Denken und Fühlen; auch die Kamera-Rhetorik setzt dem männlich-rechtwinkligen Starrblick die weiblich-umgreifende Bewegung des Unendlichkeitszeichens entgegen.“

Urs Jenny/Der Spiegel

Gisela Stelly Augstein ist im Berlin der fünfziger und sechziger Jahre aufgewachsen und war von 1972 bis 1991 mit dem Spiegel-Gründer Rudolf Augstein verheiratet. Sie hat für Die Zeit geschrieben, Filme gedreht (Buch und Regie) und ist Romanautorin, zuletzt mit dem Buch Keitumer Gespräche (Westend Verlag 2018). Sie lebt in Hamburg und Berlin.