Besucherschule zur Ausstellung: Emil Schumacher „Inspiration und Widerstand“

Emil Schumacher, „Falacca“, 1989 MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Ausstellung im Museum Küppersmühle, Duisburg (15. November 2018 – 10. März 2019)

„Erklärungen finde ich völlig überflüssig. Wenn ein Bild den Betrachter nicht unmittelbar berührt, dann fehlt etwas.“ (Emil Schumacher)

Er hat den modernen Freiheitsbegriff der Kunst mitgestaltet und früh den Anschluss an die internationale Gegenwartskunst gesucht: Emil Schumacher (1912–1999) zählt zu den wichtigsten Künstlern der deutschen Nachkriegsabstraktion, die einen radikalen Neuanfang in der Kunst nach dem zweiten Weltkrieg wagten und mit einer neuen Bildsprache der Vergangenheit entgegentraten. Als einer der ersten deutschen Künstler hat Schumacher bereits Mitte der 1950er Jahre seine Werke im Ausland zeigen können. Später nahme er wiederholt an der documenta teil.

Das Museum Küppersmühle richtet Emil Schumacher die größte Retrospektive seit 20 Jahren aus und die bislang umfangreichste Ausstellung in seiner Heimat Nordrhein-Westfalen (außerhalb des Hagener Emil Schumacher Museums). Zu sehen sind rund 80 Werke aus fünf Jahrzehnten. Die beiden ältesten Bilder in der Ausstellung stammen aus dem Jahr 1950, das jüngste aus dem Jahr seines Todes 1999. Interessante Bezüge ergeben sich zudem zur ständigen Sammlung des Hauses: 16 Arbeiten von Emil Schumacher aus der Sammlung Ströher werden in der Ausstellung präsentiert. Über den Kontext mit anderen Leihgaben entstehen neue Sichtweisen – auch auf das Sammlungskonvolut.

Besucherschule mit Bazon Brock

Bazon Brock wird am 17.2..2019 um 11 Uhr eine Besucherschule in der Ausstellung anbieten.

Kontakt & Anmeldung:
Tel.: 0203 / 30 19 48 -11
Email: office©museum-kueppersmuehle.de

Kosten: 10 EUR inkl. Eintritt ins MKM

Weitere Informationen unter: 

www.stiftungkunst.de/kultur/projekt/emil-schumacher/