Essenzen zu Bazon Brock Zitate aus der Arbeitsbiographie von Bazon Brock angelegt von seinen Lesern Bazon Brock bazonbrock@bazonbrock.de http://www.bazonbrock.de http://www.bazonbrock.de/feed-essenzen/ 2019-05-20T20:43:36+02:00 Essenz zu »Vom Paulus zum Saulus« angelegt von susanne lange-greve http://www.bazonbrock.de/essenzen/?id=667 2019-03-29T16:19:18+01:00 im Werk »Ästhetik gegen erzwungene Unmittelbarkeit« Der Schwindel beginnt in der Kunst wie in der Medizin erst dort, wo die Pharmazeuten und Künstler den Werken Wirkungen objektiv zusprechen, anstatt die Wirkung auf die spezifische Art des Umgangs der Klienten mit den Werken zurückzuführen. susanne lange-greve Essenz zu »Impulsreferat« angelegt von susanne lange-greve http://www.bazonbrock.de/essenzen/?id=666 2019-03-26T18:32:27+01:00 im Werk »Dokumentation - Bilder für den Raum.« eine Region, in der so gut trainierte zivilisierte Menschen leben, die sich gemeinsam für die Probleme interessieren können, die es objektiv gibt, weil sie nicht lösbar sind. Die sind nicht so blöd zu glauben, der nächste Ministerpräsident, das nächste Parteiprogramm löst ihnen die Probleme. Sondern sie sind Manager der Probleme. Sie können die Probleme aushaltbar machen und sie leben zusammen, um uns zu sagen: Wir versichern uns wechselseitig, Lehrer und Schüler, Professoren, Studenten, Nachbarn. Wir laufen nicht davon. Wir bleiben hier. Wir halten dem stand. susanne lange-greve Essenz zu »Kein Halten mehr? Anfang des Endes« angelegt von susanne lange-greve http://www.bazonbrock.de/essenzen/?id=665 2019-02-22T15:28:21+01:00 im Werk »Tumult 37/2011« Schauen Sie sich Donatellos singende junge Menschen auf der Sängerkanzel im Florentiner Dom an. Und dann fragen Sie sich einmal, warum es keine Denkerkanzeln gibt. Mit ganz wenigen Ausnahmen ist man gar nicht auf die Idee gekommen anzunehmen, daß denkende Menschen begeistert sind. Im Gegenteil, im Wissenschaftsbetrieb müssen sie kontrolliert bleiben, rational zurückgenommen, ohne jede Expression. Es wäre wichtig, eine Denkerkanzel zu entwerfen, damit wir unseren Gesichtern endlich ablesen können, ob wir mit unseren apokalyptischen Hoffnungen angekommen sind. susanne lange-greve Essenz zu »Training der Unterscheidungsfähigkeit« angelegt von susanne lange-greve http://www.bazonbrock.de/essenzen/?id=664 2019-01-19T09:45:03+01:00 im Werk »BESUCHERSCHULE d 7« Wir können unsere Lebenswelt, deren Bedeutungslosigkeit von so vielen erfahren und beklagt wird, nicht dadurch bedeutender machen, daß wir sie von Künstlern in kostbarstem Material gestalten lassen, sondern nur dadurch, daß wir selber anhand neuer Unterscheidungsgesichtspunkte Bedeutungen aufbauen. susanne lange-greve Essenz zu »Pfingstpredigt« angelegt von susanne lange-greve http://www.bazonbrock.de/essenzen/?id=661 2018-12-09T15:00:48+01:00 im Werk »Ästhetik als Vermittlung« Wir sind nicht auf die Wiederholung eines Gleichen angewiesen, aber ein Beispiel wird gegeben. Pfingsten und seine Folgen als Beispiel für uns und unsere Folgenlosigkeit, wenn wir es nicht doch noch schaffen, die Zungenredner, die Nachplapperer auflaufen zu lassen; wenn es uns nicht doch noch gelingt, Petrus vom Propheten zum Professor zu befördern; d.h. wenn es uns nicht gelingt, das gegenwärtige bloß formale, das rituelle und desorientierte Zungenreden in inhaltliches Sprechen - in das Produzieren von Sinn - zu überführen. Das Jammern um den verlorenen Sinn wie das nachgerade besinnungslose Wiederholen einstmaliger Botschaften, die beide ihre gläubigen Gemeinschaften, die ihr Publikum finden, müssen erkrümelt werden. Das ist nicht leicht, da diese Gemeinden mächtig sind in der Unermüdlichkeit ihrer falschen Hoffnungen. susanne lange-greve Essenz zu »Aus der Bürgerschule« angelegt von susanne lange-greve http://www.bazonbrock.de/essenzen/?id=660 2018-12-05T11:38:28+01:00 im Werk »Ästhetik als Vermittlung« Rezeption als Analogiebildung zur Produktion heißt eben nicht, die Sache selber noch einmal zu machen und dabei nur in der Nachahmung zu versagen. Vielmehr gilt es, die vorgegebenen Aussagen und Aussagetechniken im Hinblick auf die eigene Lebenspraxis mit Bedeutung zu versehen. Zu diesem Zweck muß jede Rezeptionsschulung zunächst einmal die Techniken der künstlerischen Aussagenkonstruktion von den Aussagen selber trennen. Zudem muß der Rezipient einschätzen lernen, welchen Anteil er selber an der Bedeutungskonstitution einer Aussage hat, und zwar ganz gleich, ob ihm ein Kunstwerk mit Autonomieanspruch in hermetischen Techniken oder aber eines mit Mitspielgelegenheit angeboten wird. susanne lange-greve Essenz zu »S. 8-9« angelegt von Guido Stemme http://www.bazonbrock.de/essenzen/?id=659 2018-11-26T17:45:06+01:00 im Werk »Kotflügel/Kotflügel« weiß im Ich links weniger links vollends Formate im Raum fließende Hilfsmittel das Bewegliche und das mehrfach zentral tendiert Guido Stemme Essenz zu »Das sprechende Bild ist da« angelegt von susanne lange-greve http://www.bazonbrock.de/essenzen/?id=658 2018-11-11T09:53:39+01:00 im Werk »Ästhetik als Vermittlung« Dabei sollte jeder Teilnehmer für sich dem Bild gegenüber nur die Rezeptionsform Zuhören ausbilden. Hin-Sehen, aber nur Zu-Hören. Wer spricht, wenn das Bild spricht? susanne lange-greve Essenz zu »Pflege Deinen Konkurrenten – Standards der Formgebung« angelegt von Marina Sawall http://www.bazonbrock.de/essenzen/?id=657 2018-01-29T15:19:24+01:00 im Werk »Stadt Land Form« Die einzelnen soziodesignerischen Formgebungen zeichneten sich durch ihre Kraft aus, Individuen und Kollektive als Nutzer und Nutznießer zu befähigen, den Dingen der materiellen Welt, den Artefakten, einen Wert beizumessen und entsprechend mit Ihnen umzugehen. Marina Sawall Essenz zu »Zeitkrankheit« angelegt von Marina Sawall http://www.bazonbrock.de/essenzen/?id=656 2017-10-05T14:36:29+02:00 im Werk »Der Barbar als Kulturheld« Zukunft gibt es nur als Einfluß auf das gegenwärtige Verhalten, je nachdem, ob man die Zukunft fürchtet oder herbeisehnt. Zukunftserwartung realisiert sich immer als Gegenwart und nie als ein Dereinstmal. Marina Sawall